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Was bedeutet Mobbing für Betroffene?   Heute noch arbeitet man in "gesicherten Verhältnissen". Die Arbeitsumgebung stimmt; die Kollegen sind nett, und auch der Vorgesetzte bietet keinen Anlass zur Unzufriedenheit. Die Arbeitswelt ist in Ordnung. Doch das muss kein Zustand von Dauer sein. Ein Dienststellenwechsel, Wechsel des Vorgesetzten oder das Hinzukommen von neuen KollegInnen können grundlegende Änderungen dieser Zufriedenheit bedeuten. Plötzlich steht man abseits, ist ausgegrenzt und versteht die Welt nicht mehr. Man selbst ist der gleiche geblieben, nur die Konstellation wurde verändert. Bei dem neuen Chef gelten plötzlich andere Werte. Nicht allein die Leistung zählt, sondern überwiegend bestimmt die Sympathie, die der Vorgesetzte empfindet, die Größe der Wertschätzung der erbrachten Leistung. Langsam steigt Verbitterung auf. Andere werden bevorzugt, hofiert, protegiert, wenn sie nur schnell nicken und "Ja, Chef" sagen können. Dem Protest folgte die innere Kündigung. Die "selffulfilling prophecy" beginnt. Die kommunikativen Möglichkeiten des Vorgesetzten bauen dem Ungeliebten ein entsprechendes Image bei anderen Vorgesetzten auf und demontieren ihn damit heimlich. Diese Vorgesetzten sprechen den Betroffenen aber nicht an, denn man will ja nicht zeigen, was man weiß. Ein offensichtliches scheinbares Leistungsdefizit wird diagnostiziert. Man selbst merkt davon noch nichts. Auch bei evtl. stattfindenden Personalgesprächen wird über den später attestierten Leistungsabfall nicht geredet. Animositäten werden an Kleinigkeiten festgemacht. Leistung selbst wird nicht honoriert. Erfolge werden verharmlost. Man ist immer öfter sprachlos über die Vorwürfe und Unterstellungen, die einen erreichen und ist schon verbrannt, ohne Feuer gesehen zu haben. Die irgendwann zu erstellende Beurteilung fällt auch entsprechend aus. Man bekommt eine "sehr gute" Beurteilung, mit der man sich im Mittelfeld der Konkurrenten wiederfindet. Geschmeidige Mitarbeiter werden aus eigener Sicht und auch aus Sicht von Nichtkonkurrenten viel besser beurteilt und "beförderungsfähig" gemacht. Man erinnert sich des Gesetzes, schließlich ist man selbst ja an die Einhaltung von Recht und Gesetz gebunden. Es muss doch Reglements geben, die vor solch willkürlichen Übergriffen schützen. Man wendet sich hoffnungsvoll an vorgesetzte Stellen, wird angehört (nicht unbedingt verstanden) und wegen mangelnder Zuständigkeit weiter- oder zurückverwiesen. Es passiert sonst nichts. Man fühlt sich wie in einem Mühlespiel, in dem der Gegner eine Zwickmühle aufgebaut hat. Was man auch setzt, man verliert. Der Vorgesetzte hat immer Recht. Sein Wort ist unantastbar. Man geht vor das Verwaltungsgericht, weil intern keine Hilfe erteilt wird. Ein Widerspruch bleibt vor dem Verwaltungsgericht aber erfolglos, weil dort die Hintergründe, die zur Beurteilung geführt haben, nicht interessieren und es dort für Mobbing keinen Handlungsansatz gibt (O-Ton eines VerwRichters: "Das Gericht wird überschätzt, wenn man glaubt, dass es Mobbing berücksichtigen kann ....") In der Folge passiert es, dass die Behörde doch handelt, um den Betriebsfrieden scheinbar wieder herzustellen: Der Störenfried wird umgesetzt, verbannt. Ein Scheinfriede überkommt die Dienststelle; ein Exempel ist statuiert; die anderen sind wie paralysiert. Niemand wird es jetzt noch wagen, dort Kritik an der Personalführung zu üben Man taumelt von einer Frustration in die andere. Erste körperliche Beeinträchtigungen machen sich bemerkbar. Die Stiche im Magen und das Herzklopfen bei den Mobbingattacken fordern ihren Tribut. Die Lage erscheint immer hoffnungsloser. Man fühlt sich erschöpft, missverstanden, krank und das Schlimmste: Niemand glaubt einem. Niemand? Doch, es gibt Menschen, die einem vertrauen und das Verhalten der Vorgesetzten und des Gerichts nicht verstehen. Sie stärken das geschwundene Selbstwertgefühl und geben den Glauben an sich selbst zurück. Es können Familienmitglieder, Kollegen und Mitarbeiter, kirchliche Mitarbeiter und es kann eine der Mobbing Hilfsinstitutionen sein, die einem einen Teil des Selbstwertgefühl zurück geben. Hier ist man wieder ein Mensch, dem mit Achtung und Akzeptanz begegnet wird. Nur den ersten Schritt muss man selber tun: Man muss sich offenbaren und zeigen, dass man Hilfe braucht. Hinterher verspürt man Erleichterung, man hat den ersten Schritt getan. Es wird zugehört, und es wird verstanden. Derartige Probleme sind dort nicht unbekannt. Das persönliche Problem wird ernst genommen. Haben Sie auch ein ähnliches Problem? Nimmt Ihnen Ihr Vorgesetzter "die Luft zum Atmen"? Gehen Sie aus einer Besprechung mit dem Gefühl "nicht das gesagt zu haben, was Sie eigentlich sagen wollten"? Fühlen Sie sich "mundtot gemacht und niedergeschrieen"? Haben Sie Angst, Ihre Kritik anzubringen oder Ihre Meinung zu sagen? Fühlen Sie sich diskriminiert und auf Dauer ungerecht behandelt? Gehen Sie mit Herzklopfen zur Arbeit? Reagiert Ihr Körper auf Mitarbeiter oder ihre Stimme mit unerklärlichen Veränderungen? Zeigen sich vielleicht sogar erste Krankheitssymptome, von denen Sie nicht wissen, wie sie zustande kommen? Handeln Sie, vertrauen Sie sich Ihrem Arzt an und melden Sie sich zu Wort! Der Gründer der 3germany-Beratungsgesellschaft, Günter Jurczyk, steht (nahezu) rund um die Uhr zur Verfügung. Email: hilfe@poli2.de
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|  | Günter Jurczyk, 3germany - Beratungsdienstleistungen | info@3germany.de |
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